Häufige Fragen zum PV-Ertragsrechner
Wie genau ist der PV-Ertragsrechner?+
Der Rechner arbeitet mit Bundesland-Mittelwerten der Globalstrahlung und vereinfachten Faktoren für Ausrichtung, Neigung, Modultechnik und Performance Ratio. Er liefert eine belastbare Größenordnung für eine erste Einschätzung, ersetzt aber keine standortexakte Ertragsprognose (z. B. per PVGIS) oder ein individuelles Anlagengutachten.
Was ist der Unterschied zwischen kWp und kWh?+
kWp (Kilowatt-Peak) beschreibt die installierte Nennleistung der Anlage unter Standard-Testbedingungen. kWh (Kilowattstunden) ist die tatsächlich erzeugte Energiemenge über die Zeit. Der spezifische Ertrag in kWh/kWp verknüpft beide Größen und macht Anlagen vergleichbar.
Welche Rendite ist bei einer Freiflächenanlage realistisch?+
Das hängt stark von Kaufpreis, Stromerlös und Standort ab. Bei aktuellen Kostenbändern und moderaten Erlösannahmen bewegen sich Vorsteuer-Renditen häufig im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Rechner weist die Rendite als internen Zinsfuß (IRR) über die gewählte Laufzeit aus. Dies ist keine Anlage- oder Renditezusage.
Wie wirkt sich die Ausrichtung auf den Ertrag aus?+
Eine Südausrichtung mit rund 25–35° Neigung maximiert den Jahresertrag. Ost-West-Konfigurationen erzeugen etwas weniger Gesamtenergie, verteilen die Erzeugung aber gleichmäßiger über den Tag – das kann bei zeitvariabler Vermarktung wirtschaftlich vorteilhaft sein.
Berücksichtigt der Rechner die Alterung der Module?+
Ja. Über die Betrachtungsdauer wird eine jährliche Degradation von etwa 0,4 % angesetzt, sodass der Ertrag und der kumulierte Cashflow realistisch über die Laufzeit abgebildet werden.
Kann ich das Ergebnis speichern oder ausdrucken?+
Ja. Über die Schaltfläche „Ergebnis als PDF drucken“ erstellen Sie eine übersichtliche, gebrandete Zusammenfassung Ihrer Eingaben und Ergebnisse, die Sie als PDF speichern oder ausdrucken können.